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Philosophen
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(1930 - 2004) "Ich misstraue der Utopie, obwohl sie uns motiviert, den Alibis und all den angeblich realistischen und pragmatischen Abdankungen zu widerstehen. In gewissen Kontexten lässt sich die Utopie - oder zumindest das Wort - allzuleicht mit dem Traum in Verbindung bringen, mit Demobilisierung, mit einem Unmöglichen, das eher zum Aufgeben drängt als zum Handeln. Das Un-Mögliche (l'impossible), von dem ich häufig rede, ist nicht das Utopische. Im Gegenteil. Das Un-Mögliche gibt dem Wunsch, der Handlung und der Entscheidung die Bewegung. Das Un-Mögliche ist die Figur des Wirklichen selbst. Es hat deren Härte, Nähe und Dringlichkeit. Das Un-Mögliche, wie ich es in zahlreichen neueren Texten interpretiere, das ist die Dringlichkeit des Augenblicks, hier und jetzt, in den einzigartigen Situationen. Dieses Un-Mögliche ist nichts Negatives, es ist eine Bejahung. diese Bejahung erlaubt uns, auf kritische Weise den Pseudohandlungen, den Pseudoentscheidungen und den Pseudoverantwortlichkeiten Wiederstand zu leisten." J. Derrida, Interview mit der "Zeit" (2001)
Lebensdaten 1930
geboren in El Biar im französischen Algerien 1952 Besuch der "Ecole
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Dokumente Derridas Metaphysikkritik: Von der Grammatologie zur Grammatographie Eine Einführung |
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